Umweltschutz für Schilderbürger

Violette Sommerwurz Schild

Am Rande einer Brachfläche im 11. Bezirk hat die MA 42, die umgangssprachlich immer noch Stadtgartenamt heißt, obwohl sie sich längst in „Wiener Gärten“ umbenannt hat, vor einiger Zeit zwei Schilder aufgestellt, mit denen sie über die Violette Sommerwurz informiert.

Diese Pflanze kann etwas Besonderes: Sie bringt schöne Blüten hervor ohne dafür Blätter zu benötigen. Für dieses Kunststück setzt sie sich einfach auf die Schafgarbe und zapft diese an. Die Schafgarbe ist weit verbreitet und deshalb als Wirtspflanze eine gute Wahl, aber mit dem Rückgang nährstoffarmer Wiesen tut sich die Violette Sommerwurz immer schwerer, geeignete Unterlagen zu finden, weshalb sie in Österreich unter Schutz steht.

Baustelle HyblerparkUmso mehr hat mich gewundert, dass das Erdreich hinter den Schildern in den letzten Tagen tiefgreifend abgetragen wurde. Aus der „Gstätten“, wie man in Wien zu ungenützten Brachflächen sagt, wurde eine Baustelle, und in den nächsten Monaten wird hier die rundum fleißig tätige Stadterweiterung ein weiteres Gebäude aus dem Boden schießen lassen. Aber was ist mit der Violetten Sommerwurz?

Baustelle Hyblerpark/Modecenterstraße Die lebt, ich habe nachgefragt, jetzt auf dem schmalen Grünstreifen neben der Baustelle. Behutsam umgesetzt von der MA 42 unter der Aufsicht der MA 22, das ist der Umweltschutz. So kann die Violette Sommerwurz auch weiterhin ihre zahlreichen Samen vom Wind verbreiten lassen, wie auf dem Schild steht. Auf dass sie irgendwo auf dem umliegenden Asphalt eine neue Heimat finden.

Der Vorteil des sechsten Artensterbens ist, dass es vor unserer Haustür stattfindet. So können wir zu Fuß hingehen und uns den ganzen Trubel CO2-neutral aus der ersten Reihe ansehen. Und die Ursache ist auch unübersehbar. Ich habe keine Ahnung, ob in Österreich wirklich jeden Tag zwanzig Fußballfelder versiegelt werden, wie es heißt, aber die genauen Zahlen brauche ich auch nicht. Ein Teil dieser Fußballfelder war hier früher einmal die Simmeringer Haide – schreibt man mit a und spricht man auch mit drei: simaringahad, ein Wort, das letzte a etwas länger. Es lohnt sich aber nicht, die genaue Aussprache zu lernen. Die ehemalige „Gstätten“, Stichwort Magerwiese, ist längst unter Häuserblöcken verschwunden, denn die wachsende Bevölkerung braucht Platz. Dagegen kann man wahrscheinlich gar nichts machen.

Was mich am meisten ärgert, sind komischerweise die Schilder, die uns weismachen wollen, dass in diesem Zusammenhang auch auf die Umwelt Rücksicht genommen wird. Statt uns Gedanken zu machen, wie wir auf dem knapper werdenden Lebensraum trotzdem ein funktionierendes Miteinander von Mensch und Natur erwirken können, beschäftigen wir uns lieber mit PR-Maßnahmen und Schönheitskosmetik.

Ein tierfreier Garten im Stadion

Wörthersee Stadion For Forest

Klagenfurt hat 100.000 Einwohner und ein Fußballstadion mit 30.000 Sitzplätzen, das so überdimensioniert ist, dass der Zweitligist Austria Klagenfurt auch dann noch vor leeren Rängen spielt, selbst wenn einmal alle Fans zum Match kommen. Nach der EURO 2008 hätte der Neubau eigentlich auf eine vernünftige Größe verkleinert werden sollen, aber irgendwie war das Geld plötzlich weg, also leistet man sich seither lieber die Erhaltung eines Stadions, das so gut wie nie ausgelastet ist.

Das kostet deutlich mehr und mag nach Schildbürgerstreich klingen, hat aber den Vorteil, dass sich mit so einem leeren Stadion recht witzige Dinge anstellen lassen. So kann man zum Beispiel eine Bleistiftzeichnung von Max Peintner aus den 1970er Jahren in die Realität umsetzen, wie das der Basler Künstler Klaus Littmann gemacht hat. Seine Kunstinstallation „For Forest“ ist noch bis zum 27. Oktober 2019 bei freiem Eintritt zu besichtigen, was dazu führt, dass das Wörthersee Stadion zurzeit so voll ist wie schon lange nicht mehr. Besucher aller Altersstufen spazieren über die Ränge des Stadions und werfen einen Blick auf einen künstlich gestalteten Mischwald, der sich von Max Peintners phantastischer Zeichnung eigentlich nur dadurch unterscheidet, dass man ihn nicht begehen kann – aber das würde dieses fragile Gebilde wahrscheinlich auch nicht lange überleben.

For Forest

16 verschiedene, für die Region typische Baumarten hat das Team um den Landschaftsarchitekten Enzo Enea so angeordnet, dass ein möglichst natürlicher Eindruck entsteht. Ja, es ist sogar geplant, diese Waldskulptur nach der Installation auf einem stadtnahen Gelände tatsächlich zu verpflanzen und so dauerhaft in der Erinnerung zu verwurzeln.

Aber was ist das jetzt eigentlich: Kunstinstallation oder Wald? Oder beides? Wird der Wald zur Kunst, sobald man ihn in einem Stadion ausstellt? Und ist es überhaupt möglich, einen naturnahen Wald künstlich aus verschulten Bäumen zusammen zu stellen? Was mich betrifft, so war der Anblick äußerst beeindruckend. Ich war überrascht, wie real der Wald im Stadion gewirkt hat, wie ein hyperrealistisches 3D-Gemälde im Großbildformat. Auch der Zeitpunkt ist perfekt gewählt, man kann den Bäumen richtig zusehen, wie sie sich herbstlich verfärben und täglich ihr Erscheinungsbild wechseln.

Nur die Fauna hat sich nicht täuschen lassen. Ich habe während meiner Besichtigung keinen einzigen Singvogel entdeckt, wenn man von ein paar Stadttauben auf dem Stadiondach absieht, aber die wohnen sicher dort und hätten sich ein Match auch angesehen. Das Rotkehlchen, das mich später aus dem Holunder angeblinzelt hat, als ich wieder zu Hause im Garten war, hätte über den Stadionwald ein eindeutiges Urteil gefällt: Das ist eine Kunstinstallation, die mit einem richtigen Wald wenig gemeinsam hat. Macht aber auch nichts. Das wird sich schon noch ändern, wenn die 299 Bäume Ende Oktober tatsächlich in der Nähe von Klagenfurt ausgewildert werden, und die Natur den Rest erledigt. Dann wird aus der Kunstinstallation, die zurzeit im Wörthersee Stadion die Besucher erstaunt und zum Nachdenken anregt, schon noch sehr schnell ein ganz normaler Wald.

Meine neuen Zähne

Rechen

Zahnersatz ist traditionell zunächst etwas heller als die leicht bräunlichen, benachbarten Zähne. Das ändert sich mit der Zeit. Dafür muss man die Zähne aber auch benützen, und an den Spinnwebresten, die in den Zahnzwischenräumen hängen, merkt man, dass das bei mir nicht allzu oft der Fall ist.

Wir besitzen drei dieser alten Holzrechen. Es sind allesamt Erbstücke, wahrscheinlich schon seit mehreren Generationen. Sie sind quasi unverwüstlich. Nur die Zähne brechen manchmal aus. Diesen Sommer habe ich mir die Mühe gemacht, und die fehlenden Zähne aus verschiedenen Stäben und Ästen nachgeschnitzt. Es ist eine archaische Arbeit, die Ruhe und Geduld verlangt. Schnitzen, Einpassen, Klopfen, Nachfeilen. Allzu genau muss man nicht arbeiten. Ganz gerade sind die anderen Zähne ja auch nicht. Die wenigsten sind noch originale, präzise Handwerksarbeit. Die meisten sind nachgeschnitzt, und in vielen Lücken sitzen mindestens schon die dritten Zähne.

Ich mag diese Arbeit. Sie ist genau das Richtige für laue Sommerabende, weil man sich dafür in der abklingenden Hitze nicht zu sehr bewegen muss. Ich mag auch die alte Sense, die ebenfalls zum geerbten Hausinventar gehört. Ein- bis zweimal im Jahr mähe ich damit die Wiese hinterm Haus, wo nicht nur die Obstbäume stehen, sondern auch Wilde Möhre, Schafgarbe, Natternkopf und Wegwarte. Ich mähe nicht alles auf einmal, sondern immer nur ein kleines Stück von maximal 50 Quadratmetern. Ungeübt reißt es einem bei dieser Tätigkeit sonst nämlich das Kreuz ab.

Früher wäre ein Tagwerk ein Vielfaches gewesen, aber die Zeiten, in denen mit der Hand gemäht wurde, sind sowieso längst vorbei und kommen auch nicht wieder. In unserer Gegend werden mittlerweile auch ungedüngte Wiesen dreimal im Jahr mit dem Traktor gemäht, habe ich mir sagen lassen. Und ja, es gibt bei uns noch ungedüngte Wiesen. Das sind die, die direkt hinter dem Wohnhaus anfangen, weil sich auch der moderne Landwirt nicht gern die frisch gewaschene Wäsche mit Jauche verstinkt. Außerdem sieht er dann den Unterschied zur „guten“ Wiese weiter hinten, die er doppelt so oft mähen kann, weil er dort regelmäßig düngt.

Dem Bauern kann man keinen Vorwurf machen. Er hat seinen Stall von Plumpsklo auf Wasserklo umgestellt. Das ist hygienischer und macht weniger Arbeit. Die Jauche, die er so erhält, ist aber mehr oder weniger Sondermüll. Sie erzeugt Treibhausgase, und ganz nebenbei ist der Wegfall der Magerwiesen hauptverantwortlich für das Insektensterben.

Bei uns ist die Wiese hinterm Haus ein Paradies für Grashüpfer und Co. Wenn ich durchgehe, habe ich Kindheitserinnerungen. Früher sprang im Sommer bei jedem Schritt etwas weg. Nicht nur im naturbelassenen Garten, sondern auch auf dem Weg neben dem konventionell bewirtschafteten Feld. Ich habe eine kindliche Freude damit, dass sich diese kleinen Freunde mittlerweile auch in unserem Garten wieder breit machen.

Die meiste Freude habe ich allerdings, wenn die Heuschrecken auch noch für ein Foto ruhig sitzen bleiben, obwohl ich dann bei nachträglicher Betrachtung der Details feststelle, dass einige meiner Fotomodelle bereits am Ende ihrer Lebensspanne angekommen waren. Es hüpft sich nicht mehr so gut, wenn einem ein Bein fehlt.

Würden die Bauern noch so wirtschaften wie früher, hätten wir deutlich mehr dieser Insekten, die sich in den Wiesen der Umgebung tummeln. Das würde aber auch den wirtschaftlichen Bankrott für die meisten Landwirte bedeuten. Mir hingegen bietet diese Vorgangsweise ein deutliches Mehr an Freizeit. Ich habe nicht aus Gründen des Naturschutzes damit angefangen, die Wiese nur noch einmal im Jahr zu mähen, sondern weil mir die wöchentliche Arbeit einfach auf die Nerven gegangen ist. Bei mir bleibt seit einiger Zeit der Benzinmäher stumm. Den von der Straße einsehbaren Teil des Gartens mähe ich mit einem händischen Spindelmäher. Das ist zwar schweißtreibender Sport, aber die Fläche ist nicht groß, und Spindelmäher sind eine andere Kindheitserinnerung, die ich mag.

Aufs Rasenmähen großteils zu verzichten, hat für mich nur Vorteile. Dem Bauern kann man das, wie gesagt, nicht zumuten, der muss seine Wiese nach wirtschaftlichen Kriterien bewirtschaften, und das inkludiert Düngung und häufigen Schnitt. Aber was ist eigentlich mit den Kommunen? Ist da der soziale Druck wirklich so hoch, dass ständig gemäht werden muss? In jeder Gemeinde gäbe es zahlreiche Flächen, auf denen man gut und gern eine Blumenwiese sich selbst überlassen könnte, ohne dass es die Verkehrssicherheit oder die Lebensqualität der Bürger beeinträchtigen würde – ganz im Gegenteil, es ließen sich damit sogar Benzin- und Personalkosten sparen. Ein besonderer Umstellungsaufwand wäre auch nicht nötig, man müsste nur aufhören zu mähen, und trotzdem laufen irgendwo immer Rasentraktor und Kantentrimmer – wie in dem Lied von Reinhard Mey.

Und dann verstehe ich die Bürgermeister ja. Ich mähe auch den vorderen, von der Straße einsehbaren Teil des Gartens und lasse nur hinter dem Haus die Wiese hüfthoch stehen, weil mich sonst die Nachbarn darauf ansprechen würden, ob sie mir den Rasen mähen sollen, wenn ich keine Zeit dafür habe. Bevor man sich als Gemeinde auf eine Diskussion einlässt und dann am Ende zwischen den Stühle sitzt, macht man es lieber wie immer und wirft den Aufsitzmäher an. Vielleicht sollte man ein geeignetes Gesetz andenken, das die Kommunen dazu zwingt, dort, wo es nicht notwendig ist, das Mähen einzustellen. Sonst werden wir auf zusätzliche naturbelassene Flächen im öffentlichen Raum unter Umständen noch lange warten können. Und dabei sind sie doch eine so schöne, vielfältige Wildnis, diese hohen Wiesen, in denen sich die Insekten tummeln.

Wienerberger Seefrösche

Seefrosch

Die meisten Gartenteiche sind aus PVC- oder EPDM-Folie. Wirklich naturnah aus gestampftem Lehm macht sich kaum jemand seinen Teich, und doch sind die meisten künstlich geschaffenen Gewässer aus diesem Material. Im Volksmund heißen sie Ziegelteiche und haben ihren Ursprung im Bauboom der Gründerzeit.

Wienerberger, der weltweit größte Ziegelproduzenten, verdankt seinen Namen einem flachen Hügel im Süden Wiens und seine Marktposition den Ziegelböhm, die hier unter unmenschlichsten Bedingungen im 19. Jahrhundert die Bausubstanz für viele Ringstraßengebäude aus dem Boden schöpften. In den Reportagen Victor Adlers lässt sich das eindrucksvoll nachlesen. Der Rest ist Geschichte aus einer Zeit, als die Sozialdemokratie noch in der Lage war, Geschichte zu schreiben.

Wienerberg-Teich

Wenn man heute über das Erholungsgebiet Wienerberg blickt, im Hintergrund Mödling und zur Rechten die Wohntürme von Alterlaa, kann man sich kaum vorstellen, dass hier jahrzehntelang eine Müll- und Schuttdeponie war. Mit Grundstücken, wo sich das Wasser sammelt, kann man bautechnisch halt wenig anfangen. Die Natur dafür umso mehr.

Seefrosch GruppeHeute gehört das Areal der Gemeinde Wien, steht teilweise unter Schutz und ist ein wichtiger Bestandteil des Grüngürtels. Man findet hier eine Vielfalt an Insekten und Wasservögeln. Das markanteste sind aber die unglaublich großen, gut genährten und zahlreichen Seefrösche. Sie sitzen hier gesellig in Gruppen an den Ufern der Verbindungskanäle und sonnen sich wie die vier Exemplare auf dem Bild rechts.

Bei uns am Gartenteich ist die Amphibiensaison recht kurz. Nach ein paar Wochen im März ist alles vorbei, die Erdkröten und Braunfrösche sind wieder verschwunden, und zurück bleiben nur die Kaulquappen, die Anfang Juni dann den Teich verlassen. Seefrösche haben keine so ausgedehnte Wandertätigkeit, und so findet man sie auch im Sommer noch in der Nähe des Gewässers.

Mit den außenliegenden Schallblasen sind sie entsprechend laut. Ein Spaziergang im Erholungsgebiet Wienerberg ist deshalb oft begleitet von Musik, wenn auch eher von der schnarrenden, dissonanten Sorte.

In den letzten Jahren sind rundum die Wohnhäuser näher gekommen, und auch aktuell wird kräftig gebaut, denn die Stadt wächst. Trotzdem herrscht hier eine naturnahe Idylle, der man ihre Geschichte als Ziegelwerk und Mülldeponie absolut nicht mehr ansieht.

Lob der Landwirtschaft

Rehe

Heute in der Früh hatte ich das Bedürfnis nach Bewegung und frischer Luft. Knapp zwei Stunden war ich mit dem Fahrrad über den Laaer Berg zwischen dem Kurpark Oberlaa und dem Zentralverschiebebahnhof unterwegs. In den Weingärten habe ich dort schon einmal Rehe fotografiert.

Meine heutige Ausbeute an Säugetieren war: Ein Rudel mit acht Rehen, ein Eichhörnchen im Gestrüpp, ein unscharfer Feldhasenhintern (ein Jäger hätte es durch die Blume gesagt) und ein kleiner Kerl im Weingarten, der für den Moment noch anonym bleiben möchte, weil er demnächst einen eigenen Beitrag bekommt.

Das Areal besteht nur aus Feldern und kleinen Weingärten. Vereinzelt findet man Häuser oder Lagerplätze. Rundum wächst die Stadt. Gebäude werden hochgezogen. Und dazwischen bieten diese Felder mit kleinteiliger Landwirtschaft einen wunderbaren Rückzugsraum für Wildtiere.

In letzter Zeit liest man oft über die Umweltschäden, die die Landwirtschaft verursacht: Herbizide, Pestizide, Feinstaubbelastung durch die Gülle – und die Randstreifen für die Feldlerche und die Schmetterlinge werden auch immer weniger. Die moderne Agrarindustrie verursacht sicher viele Problem, aber mit dem, was ich heute gesehen habe, hat das nichts zu tun. Dieses Areal ist ein Naherholungsgebiet vom feinsten, und es besteht nur deshalb noch, weil es hier seit Generationen Bauern gibt, die lieber mühsam ihre Felder bestellen als durch Grundstücksverkäufe schnell reich zu werden.

Und die Begehrlichkeiten waren sicher da. Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele Gärtnereien verschwinden und stattdessen Wohn- und Bürohäuser aus dem Boden wachsen sehen. Wien ist im deutschsprachigen Raum die am schnellsten wachsende Großstadt, hat in den letzten Jahren Hamburg an Einwohnerzahl überholt und liegt hinter Berlin auf Platz zwei. Und wir sprechen hier von Feldern, keiner Parkanlage, die in den Augen der Öffentlichkeit etwas zählt.

Nein, ich kann mir eigentlich nur einen Grund vorstellen, warum hier noch Grün ist statt verbauter Fläche: Da sind einige Bauern ziemliche Sturschädel, die lieber Landwirte bleiben wollen als Grundstücksspekulanten zu werden. Und sie machen einen tollen Job, auch im Sinne des Naturschutzes. Es braucht mehr Bauern wie diese, und wir sollten dazu übergehen, auch sprachlich genauer zwischen Landwirtschaft und Agrarökonomie zu differenzieren. Das haben sich die Landwirte verdient.