Synchronschwimmen

Furchenschwimmer

Der Gemeine Furchenschwimmer heißt wahrscheinlich gemein, weil er einem die meiste Zeit den Hintern entgegenhält und sofort abtaucht, wenn man sich ihm mit der Kamera nähert.

Den Hintern aus dem Wasser strecken kann er auch paarweise, wie man sieht. Die Männchen haben dafür an den Beinen eigene Saugnäpfe, mit denen sie sich an den Weibchen festhalten. Diese Form des Synchronschwimmens scheinen sie öfter zu praktizieren, denn ihre Zahl hat in unserem Gartenteich in den letzten Jahren stetig zugenommen.

Die erwachsenen Käfer überwintern unter Wasser und sind dadurch im Frühjahr sehr schnell aktiv. Mit den borstenbesetzten Hinterbeinen können sie geschickt schwimmen und ihrer Beute nachsetzen. Auch die Larven leben im Wasser und ernähren sich fleischlich. Ein Teich ist aber auch die Brutstätte für Kleinstlebewesen schlechthin. Dementsprechend viele Prädatoren gibt es im Wasser.

Fotografieren lassen sich die Gemeinen Furchenschwimmer am leichtesten im Sommer, wenn auch die Temperaturen des Wassers über ein erträgliches Maß hinaus steigen. Dann treiben sie nur noch geschlaucht an der Oberfläche und sind zu faul, um abzutauchen. Das folgende Bild ist vom August, die anderen sind aktuell.

Furchenschwimmer